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Die Sammlung

10. September 2019 @ 15:00 - 11. Oktober 2019 @ 00:00

Künstler-/-innen:

Elisa Andessner, Iris Andraschek, Tassilo Blittersdorff, Gerhard Brandl, Johannes Deutsch, Walter Ebenhofer, Petra Fohringer, Wolfgang Fuchs, Harald Gsaller, Julia Gutweniger, Norbert Hinterberger, Christian Hutzinger, Anton Kehrer, Gerhard Knogler, Sigrid Krenner, Fritz Lichtenauer, Josef Linschinger, Hubert Lobnig, M. Rutt, Gerlinde Miesenböck, Stefan Mittlböck‑Jungwirth‑Fohringer, Rainer Noebauer‑Kammerer, Sun Li Lian Obwegeser, Orthochrome, Elisabeth Plank, Leo Schatzl, Klaus Peter Scheuringer, Peter Sommerauer

Kurator_innen: Edith Payer und Claus Prokop

Zur Ausstellung

Sammeln ist nicht nur im musealen und wissenschaftlichen Bereich eine Grundsatzübung zur Generierung von Wissen und Diskurs, sondern auch im Privaten eine wichtige Methode des Erkenntnisgewinns, der Wertschöpfung und der spezifischen und intensiven Auseinandersetzung mit einem abgegrenzten Gebiet.

Im Sinne von nach etwas suchen und das Gefundene zu einer größeren Menge vereinigen, um es zu verbrauchen, zu verwerten ist Sammeln eine ursprünglich menschliche Eigenschaft, die vor allem in ihrer Ausprägung als Ansammeln oft Gefahr läuft sich dem Pathologischen Horten zu nähern. In der weiteren Bedeutung bezeichnet der Begriff vor allem eine Reihe von Tätigkeiten, die in ihrem Zusammenhang untereinander alle etwas mit geistigen Ordnungssystemen zu tun haben. Als ein Handeln mit Dingen ist Sammeln angewandtes sinnlich-wahrnehmendes Denken, welches rational-kognitive Vorgänge gegenständlich umsetzt oder visualisiert.

Für die Ausstellung wurden die Mitglieder der Künstlerinnen- und Künstlervereinigung MAERZ aufgerufen, ihren persönlichen Zugang zum Thema einzubringen. Die Sammlung multipliziert die Idee einer Sammlung, indem sie die Thematik an Hand von Beiträgen, welche die Vieldimensionalität des Begriffs im künstlerischen Kontext widerspiegeln, und privaten Mini-Museen auf umfassende Art und Weise beleuchtet. Die Bandbreite reicht von Sammeln als Methode zur Ideenfindung in Form von Skizzenbüchern, strukturierten Kumulationen von Material, die Analyse von Datensammlungen, das Sammeln nur mikroskopisch wahrnehmbarer Lebenssphären über die Verwendung der Technik der Collage bis zu sammeln im Sinne von innere Ruhe suchen. Im Bewusstsein, dass die Grenzen mehr als fließend sind, wird diese Bandbreite durch Sammlungen erweitert, die KünstlerInnen abseits ihrer künstlerischen Arbeit betreiben.

Edith Payer und Claus Prokop

Ausstellungsdauer: 10. September – 11. Oktober 2019,

Öffnungszeiten: Di – Fr: 15.00 – 18.00 Uhr, Sa: 13.00 – 16.00 Uhr

 

Zum Album

Dies ist mehr als ein Katalog zur Ausstellung Die Sammlung, der die gezeigten Kunstwerke und Sammlungen nüchtern dokumentiert. Vielmehr soll der Bereich jenseits der Objekte beleuchtet und der Leidenschaft und Liebe Tribut gezollt werden, die Antriebsfeder für jede Sammlungstätigkeit sind. Auch wenn es die kuratorische Idee war, das Thema so umfassend wie möglich zu betrachten, widmet sich dieses Heft der Sammelleidenschaft im engeren Sinn. Um die Abbildungen in voller Farbigkeit betrachten zu können, ist es notwendig, die dazu gehörigen Sticker erst zu sammeln und danach an der richtigen Stelle ins Heft zu kleben. Diese gibt es, verpackt zu je fünf Stück, gegen einen kleinen Unkostenbeitrag in der MAERZ. Wie Erfahrungen aus der Fußballwelt zeigen, hat ein solches Album das Potential, selbst zu einem begehrten Sammelobjekt zu werden – so die Bilder vollständig und sauber eingeklebt wurden.

Claus Prokop

Link: Katalog zur Ausstellung Die Sammlung

Details

Beginn:
10. September 2019 @ 15:00
Ende:
11. Oktober 2019 @ 00:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Maerz Galerie
Telefon:
+43 732 77 17 86
E-Mail:
galerie(at)maerz.at

Veranstaltungsort

Maerz Galerie
Eisenbahngasse 20
Linz, Oberösterreich 4020 Österreich
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