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ROGER HANSCHEL : HEAVY ROTATION

Roger Hanschel

MAERZ jazz:

Roger Hanschel: Heavy Rotation

Konzert:

Samstag, 4. Dezember 2010, 20.00 Uhr

Musiker:

Roger Hanschel, Markus Segschneider, Dietmar Fuhr, Daniel Schröteler

in der Künstlervereinigung MAERZ

 

Roger Hanschel Altsaxophon

Markus Segschneider Gitarre

Dietmar Fuhr Bass

Daniel Schröteler Schlagzeug

 

Titel, die im Rundfunk rauf und runter gespielt werden, erfreuen sich einer "Heavy Rotation". So ein Sender ist Roger Hanschel und seinem Quartett zu wünschen.

In Zeiten, in denen es immer schwerer wird, auf wirklich unerhörtes Klanggelände vorzudringen, bedarf es kreativer Köpfe, um verborgene Schnittstellen des bereits Bekannten auszumachen. Zu jenen eifrigen Erforschern des Musizierreviers gehört im wahren Sinn des Wortes auch der Altsaxophonist Roger Hanschel, der seit über 20 Jahren bestens mit der vielgepriesenen Kölner Saxofon Mafia verbunden ist und in dieser alle Grade musikalischer Freiheit und kollektiver Disziplin ausschreitet.

Seine Band Heavy Rotation ist eine weitere Unabhängigkeitserklärung im Quartett-Format. Unablässig erfinderisch kompo-niert Hanschel feinsinnige Verbindungen aus Jazz, Kammermusik und Rock. Und diesen Synthesen hauchen er und seine drei hocherfahrenen Gesinnungsgenossen mit vorbildlicher Spielfreude allemal überaus beachtlich rotierendes Leben ein. Prä-zision und Leidenschaft sind für Heavy Rotation  kein Widerspruch. Bei diesem formidablen Vierer-Bund kommt es nicht nur darauf an, was gespielt wird, sondern fast mehr noch auf das Wie. Der Ton macht die Musik. Und dieser ist mächtig, heavy eben. Und er ist genau so schwer in Ordnung, wie die rotierende Musik. Heavy Rotation. Übrigens: Das Quartett rotierte kürzlich recht heavy im Programm des seit 45 Jahren weltweit renommierten JazzFest Berlin.

 

CD-Tipp: Roger Hanschel Heavy Rotation: Vin / JAZZsick 5032 JS

 

 

Pressestimmen

 

Der Kölner Saxophonist Roger Hanschel von seinem aktuellen Album „Vin“ mit seinem Quartett „Heavy Rotation“, erschienen im Dezember bei JazzSick Records. Mal flitzt Hanschel mit enormer Geläufigkeit durch raffinierte Skalen, mal scheint er mit einem Teleskop ins Innere der Töne zu schauen und sie dann in aller Ruhe auseinanderzufalten. Virtuose, raffinierte Themen und freies Spiel halten sich die Waage mit einer erfreulichen Ehrlichkeit, die Brüche unpoliert stehenlässt. Es überwiegen melancholische Klänge von enormer Intensität, die einen neuen Ausdruck eines zeitgenössischen Bluesfeelings vorstellen.“

(Mauretta Heinzelmann, NDR, 2/2010)

  

„Ein Grand mit vieren“                  

(Martin Woltersdorf, Kölner Stadtanzeiger, 2/2010)

 

„Die Band ist im Laufe ihres Bestehens zusammengewachsen, der Sound steht wie ein Block, ist aber trotzdem flexibel und geschmeidig. Roger Hanschel lotet mit seinen Kompositionen Dynamikbreiten zwischen geflüstert und richtig lautem Rock aus. Gitarre und Saxofon verflechten sich in Melodien, wobei das Saxofon sich auch durchaus mal in einer perkussiven Stimme zum Schlagzeug gesellt und der Band den Vorrang gibt. Hanschels Kompositionen sind sehr komplex, sie gehen in Grenzbereiche der Musik, an die Grenzen der Instrumentenumfänge, aber nicht der Möglichkeiten der Musiker. Die fliegen zu viert durch die Stücke und reißen den Zuhörer mit: Absolut keine Musik, um kalte Füße zu bekommen (die Band ist auf dem Coverfoto mit den Füssen in einem Gewässer zu sehen), es ist eher für Musiker und Zuhörer wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren. Eine beachtliche CD!“

(Angela Ballhorn, Jazzthethik, 2/2010)

  

„..., als Komponist und Instrumentalist in vielen weiteren Projekten hervorgetreten, steht Hanschel für einen subtil-kammermusikalischen Jazz, der so filigran wie expressiv daherkommt und sich stets durch Freude am Experiment mit Form und Klang definiert. Bei RHHR kommt dies alles zusammen, klingt aber erfrischend anders – auf „Vin“, dem zweiten Album des Quartetts, sogar dichter und kompakter als auf dem Debüt. Intensive, spannende Musik, komplex in der Form und voller Energie.“

(Bertholf Klostermann, FonoForum, 4/2010) Musik 5 Sterne, Klang 5 Sterne

   

„Clever, gut vermarktbar und attraktiv: Roger Hanschels Quartett sprüht auf seinem aktuellen Album „Vin“ nur so vor Ideen und bestätigt damit einmal mehr, dass er äußerst vielseitig und innovativ ist. Der Kölner Altsaxophonist Hanschel kreiert mit seinen eigens für dieses Album geschriebenen Kompositionen einen eigenen Sound. Die vier Musiker gehören ohne Zweifel zur ersten Riege der Profi-Jazzer, brillieren im Zusammenspiel und überzeugen durch ihre solistischen Qualitäten. Roger Hanschels Heavy Rotation zählt zu den neuen wohltuenden Erscheinungen, ist unterhaltsam und hörbar für jeden."

(Volkmar Joswigr, Jazzpodium, 5/2010)

   

„...ein sehr eigenständiges und extrem variables Ensemble“                            

(ju, Gitarre & Bass, 6/2010)