Öffnungszeiten
Di - Fr: 15:00 bis 18:00 und
Sa 13:00 bis 16:00 Uhr
Eisenbahngasse 20
4020 Linz Österreich
++43 (0)732-771786

FÜR DIE BEWEGLICHKEIT: ZWEI VORTRÄGE

Auszug aus Ilse Garniers Les Jardins de l’Enfance, 1994, Text in Deutsch: „im Grase ausgestreckt / die Bücher des Himmels lesen“]

MAERZ Literatur:

Für die Beweglichkeit: Zwei Vorträge

Tage der Poesie

Donnerstag, 16. April 2009, 15:00 Uhr

mit

Friedrich W. Block, Renate Kühn

im StifterHaus

 

 

Friedrich W. Block (Kassel):

Im Übergang. Notizen zur Selbstbeschreibung der Poesie

  

Renate Kühn (Dortmund):

'Sinnen-Bilder'. Embleme im Werk Ilse Garniers

 

Moderation: Michael Braun (Heidelberg)

 

Ränder und Öffnung: Renate Kühn betrachtet in ihrem Vortrag das Verhältnis von Emblematik und Poesie in den Arbeiten von Ilse Garnier (die auch anwesend ist und bei der Abendveranstaltung im StifterHaus selbst Texte projizieren wird: siehe der Programmpunkt Für die Beweglichkeit: Z. B. das Gedicht). Und Friedrich W. Block spricht zu Historie und Aktualität eines offenen Poesie-Begriffs.

 

 

 

 

 

 

 

Friedrich W. Block, geb. 1960 in Berlin, lebt als Leiter der Stiftung Brückner-Kühner und Literaturwissenschafter mit den Arbeitsschwerpunkten Kulturen des Komischen sowie Literatur und neue Medien in Kassel. Neben seiner forschenden und seiner eigenen künstlerischer Arbeit erstreckt sich seine Tätigkeit wesentlich auch auf ein Vermitteln als Kurator von Veranstaltungen, Symposien Ausstellungen. Block ist zudem Mitherausgeber u. a. der Zeitschrift Kulturen des Komischen, von www.p0es1s.net und www.stuttgarter-schule.de.

 

Renate Kühn, geb. 1949 in Westfalen, ist Professorin für neuere und neueste deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt im Bereich der Poetik der Moderne an der Technischen Universität Dortmund. Kühn arbeitete insbesondere zur Frühromantik, zur französischen Nachkriegsavantgarde (Tel Quel u. a.) und zur deutschsprachigen experimentellen Literatur (Heißenbüttel, Jandl, Mayröcker, Rühm, Wühr u. a.). Publikationen in Auswahl: Das Rosenbaertlein-Experiment. Studien zum Anagramm, Aisthesis Verlag 1994; Der poetische Imperativ: Interpretationen experimenteller Lyrik, Aisthesis-Verlag 1997, 3. Auflage 2002; „trouvaille ing. Ein wall-poem Hellmut Geißners" (2007), „Intertextualität und Verfremdung: Wühr, propädeutisch" (2007); Herausgeberin von Sammelbänden zu Mayröcker (2002) und Rühm (2009).

 

Die Vorträge sind – gemeinsam mit Materialen zu allen Teilnehmern der Tage der Poesie – in der zum Festival in der edition philosophisch-literarische reihe des StifterHauses erscheinenden Broschüre Für die Beweglichkeit. Notizen, Ränder, Nomaden abgedruckt (= ISBN 978-3-900424-73-2).

 

Moderation der Veranstaltungen im StifterHaus:

Michael Braun (Heidelberg): Angaben siehe Programmpunkt Z. B. das Gedicht

 

Eine Veranstaltung im Rahmen des in Kooperation mit Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas veranstalteten Festivals Für die Beweglichkeit. Tage der Poesie

Motto 2009: Notizen, Ränder, Nomaden

Festivalkonzept: Christian Steinbacher

 

DANK

an die STADT LINZ, das LAND OÖ und das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung sowie für die Zusammenarbeit mit dem StifterHaus