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ROGER HANSCHELS HEAVY ROTATION

MAERZ Musik:

Roger Hanschels Heavy Rotation

Konzert:

Donnerstag, 27. November 2008, 19.30 Uhr

Musiker/-innen:

Roger Hanschel, Markus Segschneider, Dietmar Fuhr, Daniel Schröteler

Roger Hanschel (Saxofone)

Markus Segschneider (Gitarre)

Dietmar Fuhr (Kontrabass)

Daniel Schröteler (Schlagzeug)

 

Die „Heavy Rotation“ muss jeden überraschen, der Roger Hanschel zu kennen glaubt – aus über 20 Jahren „Kölner Saxophon Mafia“, aus seinem Duo mit Gabriele Hasler, seinem Projekt „Triosphere“ oder dem „Frankfurt Contemporary Quartet“, sagt Michael Rüsenberg von der Jazz-Redaktion des WDR. „Heavy Rotation“ steht quer zu alledem. Und das Album mit Roger Hanschels vielgepriesenen Rotationen im Quartett zählt zweifelsfrei zu Jazz-Deutschlands besten Produktionen des Jahres 2007. Da gibt es verschiedene Ausdrucksweisen in den durchaus eigenwillig eingerichteten Revieren des präzise gestalteten Rotierens: Horizonte eines zeitgenössischen Jazz, wie sie von Kölns Sax-Mafiosis ausgemessen wurden, Kammermusikalisches und Rock-Anklänge, manche Soundtüftelei und allerlei Phrasierungskünste, eine klug angereicherte Vielfalt von Verknüpfungen und Verzweigungen. Und alles ist ganz schön heavy in den Rotations.

 

CD-Tipp: Roger Hanschel | Heavy Rotation | shaa music

 

in Kooperation mit dem Jazzclub Linz

 

Roger Hanschel

Geboren 19464 in Wolfsburg. Studierte von 1981-1987 Saxophon an der Musikhochschule in Köln. Dort gründete er 1983 die Gruppe NANA, mit Hans Lüdemann-piano, Rainer Linke-bass, Klaus Mages-drums und arbeitete bis 1988 intensiv mit Ihnen zusammen. Später kam das NANA-ORCHESTER hinzu. Seit dieser Zeit ist neben dem Saxophon das Komponieren ein Schwerpunkt seiner Arbeit. Seine Kompositionen sind unter anderen auf mittlerweile 17 CD’s erschienen.
1986 studierte er 3 Monate lang an der "school for fine arts" in Banff/Canada bei Dave Liebman, Dave Holland, Richie Beirach u.a.
Seit 1987 ist Roger Hanschel Mitglied in der KÖLNER SAXOPHON MAFIA.
Mit Ihr bereiste er viele Teile der Welt und spielte auf nahezu allen renommierten Festivals. Mit der KÖLNER SAXOPHON MAFIA erhielt Roger Hanschel 4 deutsche Schallplattenpreise sowie den SWR Jazzpreis 1999.
Neben dieser intensiven Aufgabe wurde weiter die Arbeit mit Hans Lüdemann und Rainer Linke bis 1993 fortgesetzt. Aus NANA wurde BLAU FRONTAL. Diese Gruppe veröffentlichte von 1989 - 1993 zwei CD’s, eine im Trio und eine in Zusammenarbeit mit Mark Feldman und Hank Roberts. 1994 gründete er das Duo mit der Sängerin GABRIELE HASLER und vertonte 1995 Texte von Gertrude Stein mit ihr. Seither veröffentlichte das Duo Hasler Hanschel zwei weitere CD’s. Mit Ihrem letzten Programm „Lovesongs“ nach Werken von John Dowland gewannen Sie den Ensemblewettbewerb „Jazzarts“ 2003. Die aktuelle CD „frösche und teebeutel“ spielten sie zusammen mit dem Büchnerpreis-Träger 2006 Oskar Pastior ein.
Von 1994 – 1998 arbeitete er außerdem viel im DUO mit dem holländischen Cellisten ERNST REIJSEGER. 1998 wurde er Mitglied im STEFFEN SCHORN SEPTETT.
Im selben Jahr spielte er im KLAUS KÖNIG ORCHESTRA, und wirkte auch bei der neuesten Produktion (2003) mit.
Im Januar '98 realisierte er seine Musik für Saxophon und Streichquartett mit dem Titel "years of the fifth period". Für dieses Projekt gewann er Musiker des Ensemble Modern, das FRANKFURT CONTEMPORARY QUARTET. Die gleichnamige CD ist im Januar 2000 erschienen. "Years of the fifth period" führte er im September 2001 auch mit dem AURYN QUARTETT auf einer 3-wöchigen Südamerikatournee im Auftrag des Goethe Instituts auf. 2000 gründete er zusammen mit STEFFEN SCHORN und DIRK MÜNDELEIN das Trio TRIOSPHERE, dass im Frühjahr 2004 die Debüt-CD vorstellte. Die CD erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritk 2004. Das Trio gewann ferner den Ensemblewettbewerb „Jazzarts“ 2003.
Außerdem arbeitet er seit kurzem im Trio mit STEFAN HEIDTMANN (keyboards) und KLAUS KUGEL (drums,perc) zusammen. „ORNAMENTS OF LIGHT AND SOUND“ ist ein spezielles Konzept, bei dem Neue Musik und Filmprojektion (RUTH HOMMELSHEIM – Film, Lichtkunst) in origineller und eigenwilliger Weise miteinander korrespondieren. 2006 gründete er sein Quartett „Roger Hanschels heavy rotation“ mit Markus Segschneider – git, Dietmar Fuhr-b, Daniel Schröteler-dr.